Zwei neue Werke: Pechmarie und Umarmung

In den vergangenen Tagen sind zwei neue Bilder entstanden. Sie könnten kaum unterschiedlicher sein.
Pechmarie
Pechmarie habe ich kaum gemalt. Die Farbe wurde geschüttet und durfte dann zerrinnen, fliessen und sich verrühren. Auf hellem Grund laufen tiefschwarze Spuren in feinen Linien nach unten. In der Mitte hält ein grauer Block die beiden Bildhälften zusammen.
Wie die Pechmarie im Märchen wurde auch dieses Bild „übergossen“. Die Farbe hat sich ihren Weg selbst gesucht. Für mich war das eine Übung im Loslassen.
Umarmung
Umarmung ist das stillere Bild. Aus tiefem Blau und warmen Grautönen treten zwei Figuren hervor, nur mit feinen weissen Linien gezeichnet. Ein Arm legt sich schützend um den anderen Menschen. Die Gesichter bleiben leer, damit sich jede und jeder darin wiederfinden kann.
Zwei Wege zum Bild
Bei Pechmarie hat die Farbe entschieden, bei Umarmung meine Hand. Beides gehört zu meiner Arbeit: dem Zufall Raum geben und dann wieder bewusst gestalten.
Welches Bild spricht dich mehr an? Ich freue mich auf deine Gedanken.






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